Traumasensibles Breathwork

Es gibt im Grunde genommen drei Arten, wie das Nervensystem unseren Körper regulieren kann:

  • Entspannt (sicher, reguliert – Ruhemodus)
  • Angespannt (herausfordernd – Kampf-/Fluchtmodus)
  • Erstarrt (überfordert – Totstellmodus)

In jedem Zustand stehen unterschiedliche Fähigkeiten zur Verfügung, wie wir in einer Situation reagieren können.
Diese drei Zustände lassen sich exakt im Körper wahrnehmen. Zum Beispiel wenn wir einer Schlange begegnen, erstarrt unser Körper sofort. Das merken wir meist mit einer starken Anspannung & Erstarrung im Rücken, Nacken, aber auch im ganzen Körper, sodass wir uns nicht mehr bewegen können. Ausserdem wird unser Kommunikations-Areal heruntergefahren, sodass wir möglichst unbemerkt bleiben.
Unbewusst sind solche Reaktions-Muster immer aktiv und zeigen sich uns als Stress oder Erstarrungsmuster. Diese können sich aber auch nur rein körperlich zeigen und dann wundern wir uns, warum unser Körper vielleicht weh tut oder gewisse Organe oder Bereiche nicht mehr richtig funktionieren.

Überlebensstrategien aus verschiedenen Entwicklungsphasen

Wenn wir in Beziehungen gewisse Schwierigkeiten haben oder sich unser Leben starr und blockiert anfühlt, dann liegt dies an unseren Reaktionsmustern, welche wir in verschiedenen Phasen in unserem Leben erlernt haben. Oft sind es frühe Überlebensstrategien aus Lebensphasen, in denen wir nicht genug Sicherheit und Vertrauen zu unseren Bezugspersonen erlebt haben.
Die Überlebensstrategien aktivieren dann immer wieder unnötig Energie, die dann irgendwo im Körper gehalten wird, was wir als Beschwerden und Symptome bemerken.

Körperarbeit und Breathwork

Nun gibt es die Möglichkeit diese Blockaden über Körperarbeit (Muskelgruppen reaktivieren) und Breathwork (Atemarbeit) einmal in Sicherheit zu empfinden und die festsitzende Energie direkt im Nervensystem zu lösen, sodass sich diese nun endlich abbauen kann und sinnvollere Reaktionsmuster gefunden werden können. Das passiert auch ohne nochmals in das Erlebte eintauchen zu müssen und ohne es zu erzählen. Zu verstehen, was in uns wirkt und es einordnen zu können, schafft eine Verbindung von Kopf und Körper.

Sich in einem sicheren Rahmen begegnen