Thema: Hormone

Unsere Hormone

Die Hormone sind als Botenstoff und Aktivator für die Regulation vieler Funktionen im Körper zuständig.

Hormonelle Störung

Eine Hormonelle Störung entsteht durch eine nicht genügende oder erhöhte Produktion an Hormonen der einzelnen Hormondrüsen im Körper, einer unzureichenden Zufuhr oder Aufnahme an Mikronährstoffen oder einfach durch viel Stress und psycho-emotionale Belastungen.

Warum sind Hormone so negativ belastet?

Hier muss man zwischen künstlich hergestellten Hormon-Medikamenten (Pharmaindustrie), welche eine Hormonähnliche Wirkung haben und den bio-identischen, natürlichen Hormonen unterscheiden.
Die künstlichen Hormonmedikamente haben eigentlich immer irgendwelche Nebenwirkungen und blockieren teils sogar die Hormonrezeptoren auf den Zellen, bei denen unsere körpereigenen Hormone andocken könnten.
Die bio-identischen, natürlichen Hormone haben genau die gleiche Molekularstruktur wie unsere körpereigenen Hormone und sind somit nebenwirkungsfrei, ausser natürlich sie werden überdosiert.

Einige Hormone und ihre Wirkungen

Progesteron
Frau: Schlafstörungen, Reizbarkeit, Menstruationsbeschwerden oder Depressionen. Mit der geplanten Schwangerschaft klappt es auch nicht. Stattdessen entstehen Myome oder Knoten in der Brust.
Mann: verbessert den Schlaf, sorgt für Ausgeglichenheit und hält die Prostata klein.
bei Männer & Frauen: Progesteron wirkt schützend auf Nervengewebe und könnte somit einer Multiplen Sklerose (MS) entgegenwirken. Auch bei hormoneller Migräne ist es eine wirksame Option.

Östrogene (Östradiol/Estradiol, Östriol/Estriol, Östron/Estron)
Frau: Jugendlichkeit, Antrieb und Energie, Aufbau der Schleimhäute, Zusammen mit Progesteron schützt es vor Brustkrebs, Östrogen-Mängel bewirken Hitzewallungen, Schlafstörungen, Osteoporose, vermehrte Harnwegsinfekte, Herzinfarkte, trockene Schleimhäute und Depressionen.
Mann: stimulieren sie Knochenaufbau, regulieren wichtige Stoffwechselvorgänge, wie Kohlenhydratverwertung und Zelldifferenzierung, Östrogen-Mängel bewirken auch beim Mann Hitzewallungen

Testosteron
bei Männer & Frauen: steigert Libido, die Muskelkraft und die Knochenmasse, reduziert das Bauchfett und gibt Energie. Testosteronmangel macht schlapp, müde, ängstlich und sexuell inaktiv.
Mann: Bei Cortisol-Mangel wandelt sich vermehrt Testosteron zu Dihydrotestosteron (DHT) um, welches dann zu Haarausfall führen kann. DHT sorgt für eine Verkürzung der Wachstumsphase der Haare, bis die Follikel, die Wachstumsmotoren für Haare, endgültig absterben.

DHEA
bei Männer & Frauen: vitalisierende Jugendhormon, verjüngt die Haut, schützt die Gefäße, baut Fett ab und Muskeln auf, stimuliert das Immunsystem und das Knochenwachstum. Wirkt ausserdem antidepressiv, stressdämpfend und schützt die Nerven.

Pregnenolon
ist sozusagen die Mutter aller Hormone, da es aus Cholesterin verstoffwechselt wird und alle anderen Sexualhormone daraus gebildet werden.
bei Männer & Frauen: wirkt vitalsierend und verbessert die geistige Leistungsfähigkeit und das Erinnerungsvermögen. Auch hat es eine ausgesprochen entzündungshemmende Wirkung und wurde deshalb gegen Arthritis und Rheuma eingesetzt, bevor es durch patentierbare aber nebenwirkungsreiche Kortisonverbindungen ersetzt wurde.

Schilddrüsenhormone
sind der Motor des Stoffwechsels und beschleunigen und aktivieren diverse Vorgänge im Körper. In den letzten Jahren beobachten wir eine Zunahme von Schilddrüsenunterfunktionen, die durch Autoimmunprozesse ausgelöst werden. Diese zeigen sich in Übergewicht, Verstopfung, Müdigkeit oder Depressionen.

Serotonin
ist unser Gute-Laune-/Wohlfühl-Hormon und führt bei Mangel zu Depressionen und Verschlechterung der Gehirnleistung. Es regeneriert aber auch Leber und Pankreas und wirkt Diabetes entgegen.

Melatonin
ist nicht nur unser Schlafhormon sondern hat auch zahlreiche gesundheitsfördernde Effekte. So scheint es Krebs, Alzheimer, Diabetes und gastrointestinalen Krankheiten vorzubeugen.
Aus der Aminosäure L-Tryptophan wird Serotonin gebildet und aus Serotonin dann das Melatonin. Wenn Entzündungen im Körper bestehen, funktioniert dieser Stoffwechsel aber nicht mehr richtig. Auch wenn tagsüber nicht genug Serotonin im Körper gebildet wurde, kommt es zu einem Melatonin-Mangel in der Nacht.

Cortisol
wird vor allem morgens ausgeschüttet und wirkt gegen Entzündungen, baut verschiedene Gewebe auf und wirkt vitalisierend. Cortisolmangel äußern sich häufig durch unerklärbare Erschöpfungszustände. Leider wurde Cortisol durch das von ihm abstammende, aber patentierbare Kortison und dessen unkontrollierter Einsatz in Verruf gebracht.

Hormone alternativ behandeln

Ausführliche Anamnese: Seit wann besteht die Störung? Was genau ist in dieser Lebensphase passiert? Welche Beschwerden begleiten Sie? Gibt es noch andere Dysbalancen?

Psycho-Emotionale Regulation
Über unser Emotionalhirn werden alle Hormone reguliert. Hier setzt die Psycho-Emotionale Regulation an, um versteckte Überzeugungen und vergangene Schocks aufzudecken und zu integrieren.

Bio-identische Hormoncrèmes
Durch Hormoncrèmes in der homöopathischen Potenz D4 kann der Körper bei leichten und mittleren Hormonstörungen unterstützt werden.
Bei stärkeren Hormonmängeln wird eine verschreibungspflichtige Hormoncrème mit bio-identischen Hormonen eingesetzt.

Phytotherapie – Pflanzenheilkunde
Hormondrüsen-stimulierende Pflanzenextrakte, Hormonähnlich-wirkende Heilpflanzen

Zellregeneration/ Zellkraftwerke (Mitochondrien) optimieren
Blockaden der Zellregeneration erkennen und beheben – Mikronährstoffemängel (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente), leichte Schwermetall-Belastungen

Darmaufbau & Ernährung
Darm-Mikrobiom-Aufbau, damit Mikronährstoffe besser aufgenommen werden, Nahrungsmittelunverträglichkeiten beachten