Mitochondrien

Was sind Mitochondrien und warum sind die so wichtig?

Die Mitochondrien sind die Kraftwerke in unseren Zellen. In ihnen wird die ganze Energie (in Form vom ATP-Energie-Molekül) für unseren Körper produziert. 70-100kg ATP pro Tag. Das bedeutet, der Verbrauch und die Wiederherstellung ist sehr hoch, aber nur so können wir überhaupt denken und uns bewegen. Allein unser Gehirn verbraucht 30% dieser Energie und 70% unseres eingeatmeten Sauerstoffs. Unsere Nerven- und Muskelzellen beinhalten am meisten Mitochondrien. Das ist auch der Grund, warum wir eine Mitochondrien-Schwäche als erstes in Unkonzentriertheit, Schlappheit oder Müdigkeit merken. Weil in dem Moment funktionieren die Mitochondrien vielleicht nur noch zu 50%.

Entgiftung und Mitochondrien

Wenn die Umweltbelastungen zu hoch sind, die Darmschleimhaut nicht ganz intakt und die Entgiftungsenzyme genetisch bedingt teilweise nur zu 50% produziert werden, leiden schlussendlich die Mitochondrien darunter, weil der biochemische Zellstress die Energieproduktion teilweise blockiert.

Mitochondriopathien: Wann ist das Fass voll?

Die Energiebereitstellung und Entgiftung funktioniert nur solange die Grundversorgung mit Mikronährstoffen gewährleistet ist und der nitrosative und oxidative Stress (durch Umweltbelastungen, Stress, Toxine) das Fass nicht zum überlaufen bringt.
Immer erst wenn die Kompensation nicht mehr funktioniert, entstehen Symptome, woran wir merken, dass etwas nicht stimmt in unserem Körper.
Die sekundäre (also erworbene) Mitochondriopathie umfasst folgende Symptome:

  • Müdigkeit, Schwäche, Erschöpfung
  • Gehirn (Konzentration, Aufmerksamkeit, Gedächtnis lässt nach)
  • Muskeln (Schwäche, Leistungsknick, Schmerzen)
  • Entzündungen
  • jegliche Immunsystem-Probleme (die Immunzellen besitzen auch Mitochondrien)

Was benötigen die Mitochondrien, damit sie funktionieren?

Ein gutes Verhältnis einer ausreichenden Mikronährstoff-Aufnahme über unseren Darm und eine nicht zu hohen Umwelt- bzw. Toxinbelastung oder zuviel Stress. Viel Sauerstoff, Bewegung und Liebe.

Wie sieht die Mitochondrien-Therapie aus?

  • Darmaufbau, Darmschleimhaut stärken
  • Mikronährstoffe auffüllen
  • Ernährungsumstellung
  • Entgiftungsenzyme unterstützen
  • Schlafverbesserung
  • Kurzer intensiver Sport (keine Hochleistung)
  • Nervensystem, Stresstoleranz
  • Emotionales Training
  • Atemtraining