Energiestoffwechsel

Energie kommt im Körper aus den Mitochondrien

Die Mitochondrien sind die Kraftwerke in unseren Zellen. In ihnen wird die ganze Energie (in Form vom ATP-Energie-Molekül) für unseren Körper produziert. 70-100kg ATP pro Tag. Das bedeutet, der Verbrauch und die Wiederherstellung ist sehr hoch, aber nur so können wir überhaupt denken und uns bewegen. Allein unser Gehirn verbraucht 30% dieser Energie und 70% unseres eingeatmeten Sauerstoffs. Unsere Nerven- und Muskelzellen beinhalten am meisten Mitochondrien. Das ist auch der Grund, warum wir eine Mitochondrien-Schwäche als erstes in Unkonzentriertheit, Schlappheit oder Müdigkeit merken. Weil in dem Moment funktionieren die Mitochondrien vielleicht nur noch zu 80%.

Wann ist das Fass voll?

Die Energiebereitstellung und Entgiftung funktioniert nur solange die Grundversorgung mit Mikronährstoffen gewährleistet ist und der nitrosative und oxidative Stress (durch Umweltbelastungen, Stress, Toxine) das Fass nicht zum überlaufen bringt.
Immer erst wenn die Kompensation nicht mehr funktioniert, entstehen Symptome, woran wir merken, dass etwas nicht stimmt in unserem Körper.
Die sekundäre (also erworbene) Mitochondriopathie umfasst folgende Symptome:

  • Müdigkeit, Schwäche, Erschöpfung, Depressive Stimmung
  • Gehirn (Konzentration, Aufmerksamkeit, Gedächtnis lässt nach)
  • Muskeln (Schwäche, Leistungsknick, Schmerzen)
  • Entzündungen
  • jegliche Immunsystem-Probleme (die Immunzellen besitzen besonders viele Mitochondrien)

Was benötigen die Mitochondrien, damit sie funktionieren?

Viel Sauerstoff, Bewegung, gute Ernährung und eine gute Portion Liebe für sich Selbst und seine Mitmenschen.
Ausserdem ist eine ausreichenden Mikronährstoff-Aufnahme über unseren Darm und eine nicht zu hohe Umwelt- bzw. Toxinbelastung oder zuviel Stress wichtig, dass unsere Mitochondrien genug Energie bereitstellen können.